Geschäftsbedingungen

 

1.     Die Angebote des Maklers sind unverbindlich und freibleibend; Zwischenverkauf bleibt vorbehalten.

 

2.     Der Makler ist berechtigt, auch für den anderen Vertragspartner provisionspflichtig tätig zu werden.

 

3.     Die Angebote und mitgeteilten Informationen sind ausschließlich für den Maklerkunden bestimmt; sie sind vertraulich zu behandeln. Jede unbefugte Weitergabe an Dritte, auch Vollmacht- oder Auftraggeber des Maklerkunden, ist unzulässig. Sollte ein Dritter, an den die Informationen unbefugt weitergegeben wurden, den Hauptvertrag abschließen, ist der Maklerkunde zur Zahlung der vertraglich vereinbarten Provision verpflichtet.

 

4.     Die in den Angeboten des Maklers enthaltenen Informationen basieren auf den Angaben des Verkäufers, Behörden oder anderen Dritten. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben übernimmt der Makler keine Haftung.

 

5.     Der Maklerkunde hat für den Fall der Kenntnis des Objektes bzw. des Eigentümers des Objektes diesen Umstand dem Makler unverzüglich mitzuteilen. Geschieht dies nicht, hat der Maklerkunde dem Makler im Wege des Schadensersatzes die in Erfüllung des Auftrages nutzlos gewordenen Aufwendungen zu ersetzen, die diesem dadurch entstehen, dass der Maklerkunde ihn nicht über die bestehende Vorkenntnis informiert hat.

 

6.     Die vertragliche und deliktische Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges und vorsätzliches Verhalten beschränkt, sofern die Pflichtverletzung nicht zu einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit führt.

 

7.     Der Maklerkunde ist verpflichtet, den Makler bei Verhandlungen mit dem vom Makler nachgewiesenen Vertragspartner als ursächlich wirkenden Makler zu nennen. Der Maklerkunde hat unverzüglich mitzuteilen, wann und zu welchen Bedingungen er einen Vertrag über das nachgewiesene Objekt mit dem nachgewiesenen Vertragspartner abschließt. Der Makler hat Anspruch auf Anwesenheit bei Vertragsschluss.

 

8.     Der Provisionsanspruch entsteht, wenn auf Grund des Nachweises oder der Vermittlung des Maklers der Hauptvertrag wirksam zustande kommt. Die Provisionspflicht besteht in Höhe der vereinbarten Sätze zuzüglich der zum Zeitpunkt der Rechnungslegung gültigen Mehrwertsteuer.

 

9.     Der Provisionsanspruch entsteht auch, wenn der Vertrag unter Beibehaltung der wirtschaftlichen Identität zu Bedingungen abgeschlossen wird, die vom Angebot abweichen. Ausschlaggebend ist insoweit, ob mit dem tatsächlich geschlossenen Vertrag wirtschaftlich der gleiche Erfolg erzielt wird. Der Provisionsanspruch entsteht ferner auch dann, wenn der Vertrag mit einer Person zustande kommt, mit der der Maklerkunde in einem besonders engen persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnis steht.

 

10.   Der Provisionsanspruch bleibt bestehen, wenn der zustande gekommene Vertrag nachträglich unwirksam wird aus Gründen, die der Makler nicht zu vertreten hat. Dies gilt insbesondere im Falle nachträglicher Unmöglichkeit, Kündigung, Aufhebungsvereinbarung, Ausübung eines gesetzlichen Rückstrittsrechts, der Geltendmachung von Mängelrechten wie Minderung sowie im Falle des Eintritts einer auflösenden Bedingung.

 

11.   Im Verkehr mit Kaufleuten gilt Berlin als Gerichtsstand vereinbart.

 

12.   Sollten eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen   Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Soweit Bestimmungen nicht Vertragsbestandteil oder unwirksam sind, richtet sich der Inhalt des Vertrages nach den gesetzlichen Vorschriften.